Adolf Bender - Maler und Demokrat
Adolf Bender wurde ohne Gerichtsverhandlung als politischer Häftling im Herbst 1933 in das KZ Börgermoor und einige Zeit später in das KZ Esterwegen gebracht. Als streitbarer Demokrat, der seine Meinung nicht hinter dem Berg hielt, wurde er bereits vor der Lagerhaft von Nazis misshandelt und zusammengeschlagen. Insgesamt verbrachte er drei Jahre in sog. "Schutzhaft" in den Lagern im Emsland. Anhand der dort angefertigten Skizzen verarbeitete er nach Kriegsende seine Erfahrungen der Demütigung und der Misshandlungen durch die Aufseher. Aber auch das Thema Hilfsbereitschaft und Solidarität unter den Gefangenen wird in seinem Bilderzyklus "Die Moorsoldaten" aufgegriffen. Dieser wird dauerhaft im Adolf-Bender-Zentrum präsentiert.
Jahrzehntelang reiste der Maler und Demokrat mit seinem Moorsoldatenzyklus durch Deutschland, um besonders jungen Menschen von seinen Erfahrungen in den Konzentrationslagern zu berichten.
Das Werk Adolf Benders, aber auch sein Wirken im persönlichen Kreis und in der Öffentlichkeit, folgte stets seinem Lebensmotto: "Damit so etwas nie mehr geschieht".
Adolf Bender "Diskussion"
Den Katalog zur Ausstellung können Sie über die Rubrik
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06851/808279-0 oder info@adolf-bender.de.
