Ziele der pädagogischen Arbeit - Angebote buchen

In Kurzseminaren/ Projekttagen werden die jugendlichen Teilnehmer zwischen 14 und 20 Jahren mittels Kurzreferaten, Diskussionen, Meta-Plänen, Rollenspielen oder Gruppenarbeit in unterschiedlicher Weise aktiv in die Erarbeitung des jeweiligen Themas eingebunden. Ziele sind die Sensibilisierung für Diskriminierungen, die Reflektion der eigenen Haltung, das Aufzeigen und die Bewertung von Konfliktlösungen bzw. von Möglichkeiten couragierten Handelns. Thema, Ort und Art der Veranstaltungen können nach vorheriger Absprache mit den Verantwortlichen abgestimmt werden. Die Projekttage sind auf 6 Schulstunden (plus Pausen) angelegt.

VIELFALT TUT GUTDas Bildungsprogramm des Modellprojekts „Jugend und Interkulturalität - Modelle, Methoden Perspektiven” umfasst verschiedene pädagogische Angebote für Jugendliche ab 14 Jahren. Dieses Projekt des Adolf-Bender-Zentrums wird im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie” gefördert. Durch langfristige Projektarbeit kann zu den Themen „Medien in der Einwanderungsgesellschaft”, „Menschenrechte” oder über „Fluchtschicksale” gearbeitet werden. Ebenso werden Jugendliche zu Videojournalisten ausgebildet, in dem sie medientechnische und soziale Kompetenzen erwerben. Sie lernen Filmbeiträge, Reportagen oder Clips zu produzieren, die im Internet und im Rahmen von Veranstaltungen präsentiert werden. Zum Bildungsprogramm gehören auch ein Comic-Zeichenkurs, der sich mit Klischees und Vorurteilen gegenüber Kulturen beschäftigt, Ausstellungen sowie Bildungsveranstaltungen zum Thema Antisemitismus, Religionsfreiheit und interkulturelles Lernen.

Ansprechpartner im Adolf-Bender-Zentrum sind
Susanne Schmidt und Dr. Thomas Döring.

Tel:06851/808279-0

Falls Sie Interesse an einem der unten aufgeführten Bildungsprogramme haben, klicken Sie bitte den Kasten neben "buchen" an und senden Sie uns das unten ausgefüllte Formular zu. Wir melden uns dann bei Ihnen.



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Bildungsbausteine „Moderne Zeiten!?”

Antisemitismus: Von Glaubensfragen zum Rassenwahn

Die Geschichte des Antisemitismus und seine Wandlungen sowie aktuelle Formen werden anhand von konkreten Beispielen behandelt. Es wird der Frage nachgegangen, was den Antisemitismus so anziehend macht und welche Bedeutung er für den Umgang mit fremden Religionen besitzt. Der Film „Alex Deutsch - ich habe Auschwitz überlebt” schildert eindringlich das Bemühen des Zeitzeugen, die Verbrechen der NS-Zeit nicht zu vergessen und für ein demokratisches, gewaltfreies Miteinander einzutreten.

Was heißt hier „Religionsfreiheit”?

Es wird der Frage nachgegangen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den großen Religionen existieren und was unter „Religionsfreiheit” verstanden wird. Die Bedeutung von Vertrautheit, Fremdheit und Feindbildern im Umgang mit den Religionen wird aufgezeigt. Anhand von konkreten Fällen wird das Verhältnis von Staat und Religionen behandelt.

 

Was heißt hier denn „Kultur”?

Interkulturelles Lernen wird als wichtiges Erfordernis in der Einwanderungsgesellschaft angesehen. Aber wie viele „Kulturen ” gibt es, was heißt „interkulturell” und was soll überhaupt gelernt werden? Mögliche Ziele und Wege sollen aufgezeigt und diskutiert sowie am Thema „Jugendkulturen” anschaulich gemacht werden.



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Videojournalisten

VIELFALT TUT GUTJugendliche werden zu „Video-Journalisten” ausgebildet, in dem sie medientechnische und soziale Kompetenzen erwerben. Sie lernen Filmbeiträge, Reportagen oder Clips zu produzieren, die im Internet und im Rahmen von Veranstaltungen präsentiert werden. Ebenso gehören das Führen von Interviews sowie die Vermittlung von Wissen (z.B. über Flucht, Menschenrechte) zu den Zielen der Qualifikation. Auf diese Weise können die Jugendlichen zu wichtigen Themen in der Einwanderungsgesellschaft Beiträge erarbeiten. Diese werden für weitere Bildungsangebote genutzt und in pädagogische Konzepte integriert.

 
















Interview mit Regisseuren



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Langfristige Projektarbeit

Unter Anleitung einer Fachkraft für Pädagogik und Medien wird Projektarbeit für Jugendgruppen angeboten. Diese Angebote sind längerfristig (bis zu einem halben Jahr) und freiwillig.


Es werden Projekte zu folgenden Themen möglich:


Einschalten und Abschalten!? Kulturen und Religionen in den Medien


Schon vergessen!? Spurensuche „Flucht und Schicksale”


Menschenrechte: überall und nirgendwo!?


Ergebnisse der Projektarbeit können Ausstellungen, Film- oder Internetbeiträge sein, die im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentiert werden.

 

VIELFALT TUT GUTEs ist es möglich, Ergänzungen zu den bestehenden Ausstellungen des Adolf-Bender-Zentrums zu erarbeiten. So können z.B. weitere Tafeln zu der Ausstellung „Reichspogromnacht im Saarland” im Rahmen eines Spurensucheprojektes in der Region entstehen. Hierzu stehen Dokumente für die Recherchearbeit zur Verfügung. Die Arbeiten werden dann in die Ausstellung integriert und gezeigt.



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Comic-Zeichenkurse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnung aus dem Comicworkshop

VIELFALT TUT GUTAngeleitet durch einen freischaffenden Zeichner und Grafiker werden Zeichenkurse für Jugendliche angeboten, bei denen es darum geht, Klischees über andere Kulturen auf witzig-ironische Weise aufs Korn zu nehmen oder in Frage zu stellen. Ebenso können Missverständnisse, Unterstellungen und Vereinfachungen beim „Kulturkontakt” entlarvt oder nationalistische Überhöhungen lächerlich gemacht werden. Die Arbeiten können z.B. auf Postkarten, Kalendern gedruckt oder im Internet als e-Cards verschickt werden. Ebenfalls werden Animationen erarbeitet, in dem bewegte Bilder präsentiert werden.

 



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Ausstellungen

- Reichspogromnacht im Saarland. Was geschah am 9.11.1938?


- Dora Weyrich „Ich lebte einen Traum, den Traum von Frieden, Völkerverständigung und einer gerechten Welt”


- Alex Deutsch - „Ich habe Auschwitz überlebt”


Adolf-Bender-Zentrum

Die Ausstellungen können über das Adolf-Bender-Zentrum ausgeliehen werden. Die Stellwände haben ein Format von 80 cm X 200 cm. Sie sind leicht zu transportieren und aufzustellen. Führungen und weiterführende Bildungsangebote können begleitend angeboten werden.

 

Kontakt:

Weitere Informationen zu allen aufgelisteten Angeboten erhalten Sie im Adolf-Bender-Zentrum durch Susanne Schmidt und Dr. Thomas Döring.


Adolf-Bender-Zentrum

Gymnasialstr. 5

66606 St. Wendel

Tel: 06851/808279-0

Fax: 06851/808279-9

info@adolf-bender.de



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